Forensische Täteranalyse: Spuren sichtbar machen
Jeder Täter hinterlässt Spuren – wir machen sie sichtbar. Unsere forensische Täteranalyse untersucht Bild- und Videomaterial, bestimmt Körpergrößen, analysiert Bewegungsmuster und ermöglicht so die Feststellung einer möglichen Vereinbarkeit oder den Ausschluss von tatverdächtigen Personen in Bezug zu unbekannten Tätern.
Wissen, wer es war – forensische Täteranalyse
Mit wissenschaftlich fundierten Methoden analysieren wir Tätermerkmale aus Bild- und Videomaterial und unterstützen Ermittlungsbehörden sowie Gerichte mit präzisen Analysen.
Körpergrößenbestimmung
Die Körpergröße wird anhand von Referenzobjekten im Bild ermittelt, wobei perspektivische Verzerrungen berücksichtigt werden.
Vergleich von Videoaufnahmen
Ein Größenvergleich über mehrere Aufnahmen hilft, mögliche Übereinstimmungen oder Unterschiede festzustellen.
Bewegungs- und Gangmusteranalyse
Individuelle Bewegungsmuster und Proportionen helfen bei der Wiedererkennung von Tätern.
Abgleich mit Verdächtigen
Der Abgleich mit biometrischen Daten oder Vergleichsaufnahmen zeigt, ob die Körpergröße und weitere Merkmale mit einer verdächtigen Person übereinstimmt.
Analyse bei Serienstraftaten
Durch digitale Skelettmodelle („Rig“) können Bewegungsabläufe verglichen und Zusammenhänge zwischen verschiedenen Taten hergestellt werden.

Häufig gestellte Fragen zur forensischen Täteranalyse
Was ist die forensische Täteranalyse?
Die forensische Täteranalyse ist ein Verfahren zur Identifikation und Untersuchung von unbekannten Tätern anhand von Bild- und Videomaterial. Dabei werden Merkmale wie Körpergröße, Kleidung und Bewegungsmuster analysiert, um unbekannte Täter in Bezug zu tatverdächtigen Personen auf Vereinbarkeit oder Ausschluss zu analysieren
Welche Methoden werden in der Täteranalyse eingesetzt?
Es kommen verschiedene bildverarbeitende und biometrische Methoden zum Einsatz, darunter:
- Optimierung des Videomaterials (Helligkeit, Kontrast, Schärfe)
- Körpergrößenbestimmung und Proportionsanalyse
- Bewegungs- und Gangmusteranalyse
- Vergleich mit Referenzbildern und digitalen Skelettmodellen („Rig“)
Kann die Täteranalyse eine Person eindeutig identifizieren?
Die Täteranalyse dient primär der Eingrenzung und dem Ausschluss von Verdächtigen.
Wie genau ist die Bestimmung der Körpergröße?
Die Körpergröße kann nur approximativ bestimmt werden, da sie von Faktoren wie Perspektive, Haltung oder Bewegung beeinflusst wird. Durch Vergleich mit bekannten Referenzgrößen lassen sich jedoch Einflussfaktoren bestimmen und ggf. minimieren.
In welchen Fällen wird die forensische Täteranalyse angewendet?
Sie wird häufig bei Ermittlungen in Kriminalfällen, insbesondere bei Serienstraftaten eingesetzt. Auch zur Analyse einer möglichen Vereinbarkeit oder zum Ausschluss eines Tatverdächtigen kann die Methode genutzt werden.
Ist die Täteranalyse vor Gericht als Beweismittel zulässig?
Ja, unter bestimmten Bedingungen. Die Analyse muss nach wissenschaftlichen Standards durchgeführt und durch Experten plausibel erklärt werden. In Kombination mit weiteren Beweisen kann sie eine wichtige Rolle in Ermittlungs- und Gerichtsverfahren spielen.
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